WordPress? WordPress!

Wenn ich einem Kunden erkläre, dass ich lieber WordPress anstatt zb. Typo3 als Grundlage für seinen Webauftritt verwenden möchte, kommt es stets zu unterschiedlichen Reaktionen.

Die einen haben vor Jahren einmal davon gehört und sagen: “Damit schreibt man doch Blogs, oder?”. Meist folgt dann noch die Zusatzfrage “Ist WordPress denn überhaupt für einen professionellen Webauftritt geeignet?”. Die anderen können konkreter werden und meinen: “WordPress? Das ist doch dieses Spielzeug, mit dem man Texte schreibt!”. Wiederum andere finden: “Toll, damit hab ich schon einmal gearbeitet, das ging supereinfach. Für kleine Webseiten kann man WordPress bestimmt verwenden!”. Wenn ich dann sage, dass wir große Portale mit WordPress realisieren, kann es gut sein, dass man einen müde belächelt oder gar für verrückt erklärt.

WordPress?

Das Team von WordPress arbeitet selbst daran, das Image als einfaches Blog Tool loszuwerden und verpasste sich deswegen selbst die treffende Bezeichnung “web software”. Diesem Team verdankt die gesamte PHP Entwicklerwelt geniale Ideen, welche sich inzwischen in fast jedem anderen System (und sogar in anderen Frameworks) wiederfinden. WordPress ist durch seine geniale Struktur sehr schlank und Dank den eingeführten Hooks und Filter unglaublich flexibel.


Ein einfacher Hook um die Bildqualität zu verbessern.

Immer wieder liest man im Netz von Entwickler, welche mit einem eigenen und neuen CMS das Rad neu erfinden, auf die Open-Source Verfügbarkeit appellieren und darauf schwören, dass ihr System das Beste von allen ist. Dabei ist der Versuch, den Kunden zu binden und dabei auf die Beständigkeit durch die Open-Source Community zu pochen stets die gleiche Masche. In den seltensten Fällen funktioniert diese Idee, denn eine Beständigkeit muss sich zuerst entwickeln – ein sehr blauäugiges Vorhaben, wenn man sich die Menge an verschiedenen CMS auf dem freien Markt vor Augen hält.

Mit WordPress haben wir eine riesige Community und ein solides Grundsystem, welches nichts kann, ausser einen Beitrag mit Kategorien zu verfassen, Benutzer anzulegen und Seitenstrukturen zu vergeben. Mehr nicht? Genial! Denn mehr brauchen wir auch nicht.

Denn wo andere mit ihrem CMS erst eine Skriptsprache anwenden müssen (siehe TypoScript oä.) um eine Erweiterung zu implementieren, können wir mit einem leeren Blatt loslegen und die Vorstellungen unseres Kunden 1 zu 1 umsetzen. Oft hört man die Entwickler, wie sie den Mangel an Flexibilität dem CMS offen in die Schuhe schieben: “Hier sind wir leider auf die Vorgaben des Systems angewiesen!” ist eine vielzitierte Floskel, die eigentlich niemand hören will.

Wie viel darf’s denn sein?

Unser Kunde bekommt ein maßgeschneidertes Back-End: Elemente, die er nicht benötigt, hat er nicht zur Auswahl. Dinge, die er täglich verwendet, sind leicht zu erreichen und Elemente die eben nur manchmal auftauchen sollen, können ggf. eingeblendet werden.

Im Hintergrund haben wir bereits alles vorbereitet: Eine perfekte Menüstruktur, so wie Google sie liebt. Komprimierte CSS- und Skriptdateien und ein automatisiertes (aber leichtes) Cache-Verhalten. Zusätzlich kann jeder Beitrag perfekt für die Suchmaschine optimiert werden.

Portale (mehrsprachig)

 

Wir haben WordPress als mehrsprachiges Portalsystem weiterentwickelt, ohne dabei das Grundsystem (den Core) von WordPress zu verändern. Damit können wir Sicherheitsupdates jederzeit und schnell durchführen, ohne dass dabei unsere Eigenentwicklungen darunter leiden.

Die Portale sind im Grunde jeweils eigenständige Seiten, welche von einer globalen Seite aus gewartet werden. Es können also je nach Anforderungen Menüs, Beiträge und Seiten individuell gestaltet werden. Denn in den seltensten Fällen werden auf allen Portalen bzw. in allen Sprachen exakt dieselben Inhalte benötigt.

Doch was geschieht mit den Medien? Meistens wird ein Bild oä. auf mehreren Portalen gleichzeitig benötigt. Ein Teil unserer Weiterentwicklung ist der sogenannte “Network Image Handler”. Dieser erlaubt es unseren Kunden, Bilder im Hauptportal einzupflegen und danach für andere Portale zu veröffentlichen:

Damit können Bilder direkt in anderen Portalen weiterverwendet werden. Wird das Bild aktualisiert, werden die Änderungen auf allen Portalen übernommen. Trotzdem kann dem Bild aber für jedes Portal eine eigenständige Beschreibung vergeben werden. Können bzw. dürfen Bilder aus Lizenzgründen nur in einem Portal verwendet werden, so können diese auf das zuständige Portal beschränkt werden.

Damit das Bild beim Zuschneiden auch den richtigen Ausschnitt erhält (die Automatisierung ist zwar toll, jedoch wird meist der falsche Bildausschnitt gewählt), können unsere Kunden den Bildausschnitt selbst definieren:

Zusammenfassung

Zusammen mit den Anforderungen bzw. Wünschen unserer Kunden und dem eigenen Zutun der letzten Jahre entwickelten wir zusammen mit WordPress ein spannendes CMS. Neben vielen weiteren Features (Templates, Editiervorlagen, Formulargestaltung, Geo-Redirects, Erweiterungen und Module) sehen wir einer sicheren und barrierefreien Zukunft entgegen. Wenn Sie mehr über unser Know-How in Sachen WordPress erfahren möchten, können Sie uns jederzeit über unser Kontaktformular erreichen.

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Stefan Hagspiel
Über den Autor: Stefan Hagspiel

Stefan Hagspiel ist Entwickler bei Mayr Record Scan.
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